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Währungen

Die Terminmärkte für Währungen sind hochliquide. Sie stellen dennoch keinen effizienten Markt im Sinne der idealisierenden Finanzmarkttheorie dar, sondern sind wie alles Menschliche unvollkommen. Sie weisen deshalb saisonale Muster auf. Beachtenswert sind die Verläufe um den Jahreswechsel bei Währungskursen gegenüber dem Dollar, was in Verbindung mit dem Stichtag zum Jahresende (Buchhaltung, Steuer) steht.

Die saisonalen Verläufe unterscheiden sich nur relativ geringfügig von denen der Spotmärkte. Dennoch gibt es Unterschiede, die aus dem saisonalen Verlauf der Zinsen resultieren. Verwenden Sie Charts aus der Rubrik 'Futures' deshalb nur für die Analyse von Futures. Der saisonale Verlauf des Terminmarktes kann sich stark von dem des Kassamarktes unterscheiden. Der Grund hierfür liegt in den Arbitragebeziehungen zwischen Kassa- und Terminmarkt. Diese unterscheiden sich von Markt zu Markt. Ein Weizenkontrakt etwa kann unter den Kassapreis fallen, wenn eine gute Ernte erwartet wird, denn es gibt keine physikalische Möglichkeit, den noch nicht geernteten Weizen heute zu verspeisen. Dementsprechend kann aber auch z.B. der Kassaweizen im Januar teurer werden, während gleichzeitig der Juliweizen an Wert verliert. Für den Handel am Terminmarkt ist deshalb die Saisonalität des Terminmarktes maßgeblich.



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